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Kita- Schul- und Seniorenverpflegung mit Herz und Verstand

-Wir arbeiten kostendeckend – nicht gewinnbringend !-

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Frankfurter Preis: Das sind die Gewinner!

Dr. Kerstin Wingenfeld, Geschäftsführung Kreistagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen/Vol

Glückliches Team präsentiert das Zertifikat "100 KlimaKantinen"

 

Der Michaelshof ist der Produktions-Standort des Ausbildungsverbundes Rhöner Lebensmittel. Er wurde gegründet, um junge Menschen für Lebensmittelberufe zu gewinnen und ihnen vor Ort eine qualifizierte Ausbildung zu bieten. Heute werden hier täglich ungefähr 800 Mittagessen aus frischen, regionalen Rohstoffen für Kitas, Schulen und Senioren zubereitet. Die Speisepläne sind so optimiert, dass möglichst wenig übrigbleibt oder zurückkommt. 

 

Vor kurzem erhielt der Ausbildungsverbund Rhöner Lebensmittel im hessischen Hilders das Zertifikat "KlimaKantine". Er ist einer von einer wachsenden Zahl Betriebe im Netzwerk "100 KlimaKantinen".

 

Als "KlimaKantine" verpflichtet sich der Verein auf weitere Nachhaltigkeitsziele. Das hessische Umweltministerium hat das Netzwerk "100 KlimaKantinen" 2021 ins Leben gerufen, um gezielt zu unterstützen und  Raum zu schaffen für Informations- und Erfahrungsaustausch.

Mitglieder können private und öffentliche Kantinen, Mensen und Betriebsrestaurants werden. Dazu müssen sie acht Maßnahmen aus einem ganzen definierten Maßnahmenkatalog umsetzen. Dazu gehören: regionale und saisonale Speisen, Lebensmittelverschwendung und Verpackungsmüll vermeiden und ein reduziertes Fleischangebot. Einerseits soll das Neztwerk den Wissensaustausch fördern, andererseits sollen die Klimakantinen als Vorbilder andere begeistgern, mitzumachen. 

 

Die Auszeichnung als "KlimaKantine" dient auch dazu, Gäste auf das klimabewusste Angebot aufmerksam zu machen, wie die hessische Umweltministerin Priska Hinz erläutert.


"Die Möglichkeiten, die eigene Kantine oder Großküche nachhaltiger zu gestalten, sind vielfältig. Diese Möglichkeiten wollen wir für unsere Einrichtungen nutzen, denn die Nachhaltigkeit ist eines unserer zentralen Ziele", sagte etwa Margot Behrens, Abteilungsleitung Gemeinschaftsverpflegung des Eigenbetriebs für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) in Darmstadt. Die Kriterien seien ambitioniert. Ihr Ziel: "Also auf jeden Fall regional und am besten bio, aber nur einmal die Woche."